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Im ersten Moment scheinen Pferdeleckerli aus Zürich und die DSGVO nichts mit einander zu tun zu haben, doch stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Sie sind ein lokaler, erfolgreicher Unternehmer und Produzent von Pferdefuttermittel in der Schweiz. Sie bieten Ihre Produkte, online, global und somit auch europaweit an.

Somit fallen Sie als Schweizer Unternehmen ebenfalls unter die DSGVO-Pflicht und sind somit Nachweispflichtig über den Erhalt, die Speicherung, die Verarbeitung und Sicherung ihrer Kundendaten.

Gehen wir davon aus dass Sie ebenfalls, mit einem Newsletter, regelmäßig alle ihre Kunden über neue Produkte oder Aktionen informieren.

Diese Newsletter dürfen Sie allerdings erst an Ihre europäischen Kunden senden, wenn Sie diese über die Datenspeicherung sowie deren Nutzung aufgeklärt haben und der Kunde Ihnen sein Double-Opt-In (Zustimmung) gegeben hat. Das Double-Opt-In verliert jedoch, nach Monaten, seine Gültigkeit und muss erneut eingeholt werden. Ebenfalls hat der Kunde ein Recht des „Vergessenwerdens“, sollte er sich von Ihrem Newsletter abmelden, darf er unter keinen Umständen mehr angeschrieben werden und seine Daten müssen aus der Versandliste komplett entfernt werden.

Bei nicht Einhaltung der DSGVO drohen, auch Schweizer Unternehmen, hohe Geldstrafen.